Balkonkraftwerk mit Speicher: Möglichkeiten & wann es lohnt

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher hilft dir, mehr von deinem Solarstrom selbst zu verbrauchen. Denn nicht verbrauchten Strom aus deinen Solarmodulen verschenkst du, abends hingegen könntest du ihn wieder gut gebrauchen. Hier liest du, wann sich ein Akku lohnt und welche Balkonkraftwerk-Speicher die Hersteller auf dem Markt haben.

Balkonkraftwerk-Speicher Vorteile

  • Selbst erzeugten Strom auch abends und nachts nutzen
  • Mehr Eigenverbrauch, noch geringere Stromrechnung
  • Speicher kann Grundlast über gesamte Nacht decken
  • Strom aus dem Speicher ist schon bezahlt (Anschaffungskosten)
  • Mehr Sicherheit vor steigenden Stromkosten
  • Höherer Autarkiegrad
  • Notstrom bei Stromausfall
  • Speicher je nach Modell mobil

Balkonkraftwerk-Speicher Nachteile

  • Erhöht die Anschaffungskosten für das Balkonkraftwerk
  • Je höher der gewünschte Eigenverbrauch, desto größer muss der Speicher sein
  • Akku reicht bei wattstarken Geräten evt. nicht über den ganzen Abend
  • Bei hohem Stromverbrauch tagsüber lohnt Speicher nicht
  • Häufig keine verbrauchsgesteuerte Einspeisung

Wann lohnt sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher lohnt sich dann, wenn du tagsüber einen Stromüberschuss erzeugst. Wenn du allerdings den Großteil des Solarstroms schon am Tag brauchst, verschiebst du mit einer Einspeicherung den Verbrauch nur auf später.

Bei einer üblichen Grundlast von 150 bis 200 Watt im Haushalt kommst du mit einem Speicher auch durch die Nacht. Heißt: Standby-Geräte, Kühlschrank, Heizungssteuerung, Licht. Saugen die Geräte mehr Strom, etwa ein laufender Fernseher, wird es je nach Akku eng.

In der Regel lassen sich Balkonkraftwerk-Speicher (🛒Shop) so einstellen, dass sie den Akku nicht ungebremst entleeren, womit du wieder einen Überschuss verschenken würdest, sondern beispielsweise konstant 200 Watt einspeisen. Tagsüber wiederum kann man oft bestimmen, wie viel vom erzeugten Strom in den Akku gelenkt werden soll. So gehen dann zum Beispiel 100 Watt von deinem 600-Watt-Balkonkraftwerk in den Speicher.

Mit Kosten von 1.000, eher 1.500 Euro aufwärts musst du für so ein Speichersystem rechnen. Die Amortisation läuft also über mehrere Jahre. Allerdings weißt du auf 10 bis 20 Jahre hinaus sicher, was dich der Strom aus deinem Stromspeicher kostet. Du kommst hier auf Werte von teils unter 20 Cent pro Kilowattstunde. Ein solcher Akku schafft gut 5.000 bis 6.000 Zyklen (und ist auch danach nicht tot, sondern ggf. schwächer). Wichtig: Die nutzbare Kapazität liegt unter der Nennkapazität, da man den Akku nicht komplett entladen soll.

Kostet das Speichersystem inklusive Leistungselektronik (also Steuerung) weniger als 800 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität, ist es laut Solar Cluster Baden-Württemberg wirtschaftlich – vorausgesetzt, die Lebensdauer des Speichers beträgt 20 Jahre.

Was kostet eine kWh aus dem Balkonkraftwerk-Speicher?

Ob du mit einem Speicher günstiger dran bist als mit gekauftem Strom, kannst du am Preis einer Kilowattstunde aus dem Speicher erkennen. Diesen ermittelst du wie folgt:

Nennkapazität x (Entladetiefe DoD in % : 100) x (Wirkungsgrad in % : 100) = Technisch nutzbare Kapazität

Technisch nutzbare Kapazität x Mögliche Zyklen = Speicherbare Strommenge

Anschaffungskosten : Speicherbare Strommenge = Preis pro Kilowattstunde

Ein Beispiel:
3 kWh x 0,8 x 0,85 = 2,04 kWh
2,04 kWh x 4.000 = 8.160 kWh
1.600 Euro : 8.160 kWh = 0,20 Euro pro kWh

Balkonkraftwerk-Speicher im Vergleich

Angesichts des steigenden Interesses daran, Strom aus dem Balkonkraftwerk speichern zu können, gibt es inzwischen mehrere Hersteller auf dem Markt. Ihre Systeme sind unterschiedlich. Mit den Speichern von Anker und Zendure zum Beispiel kann man ein bestehendes Balkonkraftwerk erweitern. Bei Anker brauchst du nur die Solix Solarbank. Der SolarFlow von Zendure besteht aus bis zu vier Akkus, die du wie Legosteine stapeln kannst sowie einem Steuerungskasten. Beim EcoFlow brauchst du den hauseigenen Wechselrichter PowerStream und mindestens eine der Powerstations, die du auch für unterwegs mitnehmen kannst.

Wenn du den Speicher mit Balkonkraftwerk-Komponenten (z.B. Wechselrichter) bestellst, sparst du die Mehrwertsteuer. Hier eine Auswahl bekannter Speichersysteme:

EcoFlow

Das Unternehmen EcoFlow verkauft Balkonkraftwerke und Speicher. Das Speichersystem besteht aus dem PowerStream Mikrowechselrichter und einer Powerstation der Delta-Serie. EcoFlow Delta gibt es mit verschiedenen Speicherkapazitäten. Diese beginnt bei einer Kilowattstunde beim EcoFlow Delta 2, die Geräte sind mit Zusatzbatterien auf bis zu 25 kWh bei Delta Pro erweiterbar. Es gibt die Modelle EcoFlow Delta 2*, Delta 2 Max*, Delta Max* und Delta Pro*. Die Preise dafür beginnen bei etwa 1.200 Euro und reichen bis über 3.000 Euro.

Stromspeicher mit hoher Kapazität: Der EcoFlow Delta Max

Der EcoFlow Delta Max zum Beispiel hat eine Kapazität von gut zwei Kilowattstunden, was den Notfallbedarf einer Familie (vier Lampen, ein Ventilator, ein Router, ein Laptop, ein Kühlschrank und das Aufladen von Smartphones) für einen halben Tag decken kann. Mit Zusatzakkus kann eine Familie einen zweitägigen Stromausfall überstehen. Die EcoFlow Delta-2-Serie bietet 1-3 kWh bei Delta 2 und 2-6 kWh bei Delta 2 Max.

Die Besonderheit der EcoFlow Powerstation ist, dass man sie flexibel mitnehmen kann, etwa zum Camping oder auf Montage. Du kannst den Akku also nicht nur ins Haushaltsnetz einspeisen lassen, sondern direkt Geräte daran anschließen. Der EcoFlow hat unter anderem vier normale Schuko-Steckdosen, USB-Anschlüsse und eine KFZ-Steckdose (Zigarettenanzünder).

Wenn du Geräte direkt an den Akku anschließt, steht dir mehr Leistung zur Verfügung. Denn ins Haushaltsnetz darf er maximal die die für Balkonkraftwerke erlaubten 600 Watt einspeisen. Die Ausgangsleistung beginnt mit 1.800 Watt beim EcoFlow Delta 2*. Delta 2 Max* bietet 2.400 Watt, Delta Pro* bis zu 25 kWh. Ziehst du mehr Leistung, hält eben der Akku weniger lang. Rein ins Gerät kannst du mit maximal 800 Watt, du kannst aber natürlich stärkere Solarmodule anschließen, die mehr aus dem Sonnenlicht rausholen.

EcoFlow speichert die Energie aus den Solarmodulen als Gleichstrom. Er wird erst beim Abgeben umgewandelt in Wechselstrom. Das macht das System effizienter. Du kannst den Akku aber auch am normalen Stromnetz laden. Zudem ist Zubehör erhältlich, etwa tragbare Solarpanele oder der EcoFlow Smart Generator, mit denen du den EcoFlow auch aufladen kannst.

Gesteuert wird der EcoFlow Stromspeicher über eine App. Hier kannst du zum Beispiel festlegen, dass der Akku nachts konstant niedrige 100 Watt für die Grundlast abgeben soll, so dass er gut durch die Nacht reicht. Die Einspeisung ist stufenlos einstellbar von 0 bis 600 Watt. Du kannst in der App Smart Plugs, also smarte Steckdosen* ansteuern, die EcoFlow ebenfalls verkauft. Über diese kannst du den eingesteckten Geräten jewels mehr Leistung zuweisen. Etwa dem Kühlschrank, der taktet. Immer wenn er anspringt, erhöht der PowerStream Wechselrichter die Einspeisung ins Netz. Zudem zeigt die App Verläufe und historische Daten.

Zendure SolarFlow

Der Balkonkraftwerk-Speicher SolarFlow von Zendure* ist ein übersichtliches System aus dem PV-Hub, dem Gehirn der Anlage, und mindestens einem Akku. Bis zu vier Akkus kannst du anschließen und wie Legosteine übereinander stapeln. Der SolarFlow aus robustem Metall ist wasserdicht (IP65) und kann damit auch außen betrieben werden, eine Ausnahme unter den Stromspeichern. Er wird zwischen den Modulen und dem Wechselrichter angeschlossen. Die Garantie beträgt 10 Jahre.

Der Preis beginnt für ein Solarflow Set mit einem Akku je nach Angebot bei gut 1.000 Euro. Mit einem zweiten Akku bist du bei etwa 1.500 Euro, dann beginnt das System eigentlich richtig Sinn zu machen.

Vorstellung des Zendure SolarFlow

Der Zendure SolarFlow* ist mit Solarmodulen und Wechselrichtern so ziemlich aller Hersteller kompatibel. Damit kann der Speicher auch gut nachgerüstet werden. Der PV-Hub hat einen 800 Watt Eingang und kann einen Output von 100 bis 1.200 Watt liefern, der über die Zendure App in 100-Watt-Schritten eingestellt wird. Damit das geht, wird der PV-Hub ins Wlan eingebunden. Standardmäßig werden 600 Watt an den Wechselrichter, also an den Haushalt abgegeben.

In der App gibt es einen Batterieprioritätsmodus. Hier legst du einen Zeitraum fest, in dem das Laden des Akkus Priorität hat und in den Haushalt nur etwa voreingestellte 100 Watt eingespeist werden. Das sollte ein Zeitraum mit viel Sonne und wenig Eigenverbrauch sein, denn du kannst die 100 Watt nicht erhöhen. Wenn der Akku voll ist, wird diese Prioritätseinstellung aufgehoben.

Ansonsten gilt: Bei Sonnenschein, also wenn der PV-Eingang größer ist als der Ausgang des Wechselrichters, wird der Akku mit dem Stromüberschuss geladen. Ist es anders herum, wird er entladen. Mit Erweiterungsakkus beträgt die Speicherkapazität bis zu 3,8 Kilowattstunden. Ein AB1000-Akku hat eine Kapazität von 960 Wh. Wirklich lohnenswert ist SolarFlow aber eigentlich erst ab zwei Akkus.

Mit dem Terminmodus kannst du in verschiedenen Zeiträumen unterschiedliche Leistungen ausgeben. Unterschiedliche Einspeisungen an einzelne Geräte realisierst du über Zendure Smart Plugs*, also smarte Steckdosen, die sich in der App einbinden lassen.

Mit ihnen kannst du auch den „Intelligenten Matching-Modus“ nutzen. SolarFlow ermittelt dann laufend aktuell den Gesamtenergieverbrauch des Geräts an diesem Smart Plug und passt die Einspeisung dafür entsprechend an. Eine verbrauchsgesteuerte Einspeisung ist das allerdings nicht direkt: SolarFlow weiß nicht, wieviel das Gerät gerade jetzt im Moment verbraucht, um die Einspeisung direkt anpassen zu können.

Zendure Speicher für Balkonkraftwerk, 1.200W Ausgang*
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Zuletzt aktualisiert am 22. Mai 2024 um 6:38 Uhr. Die angezeigten Preise können sich inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Anker Solix Solarbank

Die Anker Solix Solarbank E1600* ist ein Stromspeicher, den du jederzeit auf ein bestehendes Balkonkraftwerk aufsatteln kannst. Du benötigst nur die Solarbank, sie ist laut Hersteller mit fast allen Balkonsolarmodulen und Wechselrichtern kompatibel. Zwischen diesen beiden Geräten wird der Akku installiert.

Die Solarbank wird mit den üblichen MC4-Kabeln mit dem Mikrowechselrichter verbunden, zwei davon sind enthalten. Außerdem liegen vier Verlängerungskabel für die Verbindung zwischen Solarpanelen und Solarbank bei.

Die Anker Solix Solarbank hat eine Kapazität von 1,6 Kilowattstunden. Du kannst auch zwei davon zusammenschalten und hast dann 3,2 kWh. 6.000 Ladezyklen hält die Solarbank laut Anker ohne Einbußen durch. Rein und raus gehen jeweils bis zu 800 Watt. Mit ihren 15 Jahren Lebensdauer sei sie die langlebigste Ladestation. Die Anker Solix Solarbank ist zudem mit IP65 wassergeschützt.

Die Anker App gibt dir einen Überblick über die Erzeugungs- und Verbrauchsdaten, hier kannst du die Anker Solix Solarbank auch steuern. Insbesondere stellst du deinen Strombedarf ein. Du kannst unterschiedliche Angaben für verschiedene Zeiträume machen. Strom, den dein Balkonkraftwerk über diesen Bedarf hinaus produziert, wird eingespeichert.
Fällt die Modulleistung unter den von dir eingestellten Bedarf, wird nichts mehr für den Akku abgezweigt. Fällt die Stromerzeugung dann auch noch unter die 100-Watt-Schwelle, beginnt der Akku mit der Einspeisung entsprechend deiner Bedarfsangaben.

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Zuletzt aktualisiert am 22. Mai 2024 um 6:38 Uhr. Die angezeigten Preise können sich inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Maxxicharge

Maxxicharge weiß im Unterschied zu vielen anderen Speichern in Echtzeit, ob gerade im Haushalt Strom gebraucht wird und gibt ihn gezielt aus dem Akku ab. Die Information holt sich das System per Wlan über den Poweropti Lesekopf direkt am Stromzähler oder ein Shelly Smart Meter im Sicherungskasten (letztes muss allerdings ein Elektriker einbauen).

Vorstellung des Maxxicharge Batteriespeichers

Das System wird über eine App eingerichtet und gesteuert. Darin sollen sogar Wetterprognosen beim Energiesparen helfen.

Die je nach Modell möglichen zwei bis sechs Solarmodule werden direkt am Maxxicharge angesteckt und müssen dafür in einer bestimmten Weise in Reihe geschaltet sein, wofür eine Anleitung mitgeschickt wird. Das System ist mit allen herkömmlichen Solarmodulen und Mikrowechselrichtern kompatibel. Du kannst diese Komponenten, also quasi das Balkonkraftwerk, aber auch mitbestellen.

Die Preise inklusive des Steuerungskästchens CCU reichen von rund 1.500 Euro bis etwa 3.400 Euro, wobei Vorbesteller Rabatt bekommen. Der Hersteller Maxxisun wirbt damit, dass man mit dem großen Maxxicharge 5.0 Batteriesystem „einen Eigenverbrauch von bis zu 99 Prozent“ erreichen könne.

Perspektivisch will Maxxisun auch Zubehör wie Notstromaggregate mit Blackoutschutz und eine Wallbox für elektrische Fahrräder, Roller oder Autos anbieten, die aus dem Maxxicharge Speicher geladen werden können. Eine Einbindungs ins Smart Home soll die Nutzung noch intelligenter und effizienter machen.

Den Maxxicharge Batteriespeicher für Balkonkraftwerke gibt es in drei Ausführungen. Besser gesagt: Sie sind vorbestellbar. Die Auslieferung ist ab März 2024 geplant. Die Kapazität reicht von 1,5 kWh über 2,5 kWh bis 4,8 kWh. Das System besteht aus dem Maxxicharge CCU und dem Speicher. Du kannst auch mehrere Speicher zusammenschalten. Hersteller Maxxisun gibt 10 Jahre Garantie.

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EET SolMate

SolMate vom Grazer Start-Up EET ist ein Balkonkraftwerk-Komplettset mit zwei oder mehr Modulen und einem recht eleganten Gehäuse, in dem ein Speicher und die Steuereinheit mit zwei Wechselrichtern untergebracht sind. Das Gerät ist nicht gerade klein, aber recht flach. Der Akku hat eine Kapazität von 1,44 kWh Kapazität. Du kannst damit mehr von deinem Sonnenstrom selbst nutzen oder mit den 1000 Watt Off-grid-Leistung einen Stromausfall überbrücken.

Schauspieler Robert Palfrader stellt den SolMate vor

SolMate hat eine maximale Einspeiseleistung von 800 Watt. In Deutschland ist die Einspeisung auf 600 Watt beschränkt. Diese Begrenzung kann aber später über ein Softwareupdate auf 800 Watt angehoben werden, wenn das neue Gesetz gilt.

Das SolMate Balkonkraftwerk mit Speicher gibt es mit 300 und 600 Watt. Es ist allerdings regelmäßig ausverkauft, so dass du nur als Vorbesteller zugreifen kannst. Und das bei Preisen bis zu 2.800 Euro pro Set. Zubehör und Halterungen kannst du gleich dazu bestellen. Die Kabel von den Modulen zum Speicher (5 Meter) und vom Speicher zur Steckdose (1,8 Meter) sind im Set enthalten.

EET wirbt mit der „firmeneigenen Messtechnologie“, mit der SolMate erkennt, ob gerade Strom verbraucht wird. So gibt er nur dann Strom ab, wenn du ihn irgendwo in der Wohnung verbrauchst. Den Rest speichert er im Akku. Ob damit aber wirklich 100% des erzeugten Stroms selbst verbraucht werden können, wie der Hersteller wirbt, ist schwer vorstellbar.

Montage von Balkonkraftwerk-Speicher

Wie die Balkonkraftwerke (🛒Shop) können auch die Speicher selbst installiert werden. Für die Montage ist kein Elektriker nötig.

Wechselrichter (🛒Shop) können draußen an den Modulen oder am Balkon befestigt werden. Speichergeräte hingegen sind oft nicht wasserdicht und sollten geschützt oder innen stehen – dennoch aber möglichst nah an den Modulen. Denn die Gleichstromstrecke – also die Verbindung zu den Modulen – sollte wegen möglicher Verluste möglichst kurz sein. Die Wechselstrom-Strecke – also die Verbindung zur Steckdose – kann auch länger sein.

Häufig werden die Speichersysteme direkt an die Module angeschlossen, also noch vor dem Wechselrichter. Der Strom geht also als Gleichstrom in den Akku und wieder hinaus, danach wird er im Wechselrichter in Wechselstrom für den Haushalt umgewandelt.

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